Koules - die venezianische Festung

Die Festung Koules



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Wunderschön ist der Hafen der Stadt Heraklion. Ein Ausflug zahlt sich in jedem Fall aus. Man kann den geschäftigen Fischern beim flicken ihrer Netze zusehen, die tollen Yachten von Einheimischen und Urlaubern betrachten, ein leckeres Kaffetscherl trinken aber auf jeden Fall sollte man das neu eröffnete Museum Koules besuchen. 

Der Eintritt kostet nur 2 Euro und ist auf jeden Fall auch für Familien mit Kindern geeignet. 

Gleich am Beginn der langen Hafenmauer befindet sich der Eingang zum Museum.

Ich empfehle zuerst das Museum zu besuchen und danach den schönen Spaziergang bis ans Ende der Hafenmauer, mit dem bescheidenen Leuchtturm, zu machen.

Die venezianische Festung Koules hat mehrere Namen: "Rocca a Mare" oder "Castello a Mare" sind die meistverbreiteten. 

 

Öffnunungszeiten:

Sommer Saison

Vom 1. Mai bis zum 30. September 

täglich von 8:00 - 20:00 Uhr

 

Winter Saison

Vom 1. October bis 30. April

täglich von 8:00 - 15:00 Uhr

 

Eintrittsgebühr: 2 Euro 

 

Homepage vom Museum (nur auf Englisch bzw. Griechisch)


Ein paar Bilder aus dem Inneren der Festung

Sechs Jahre lang haben viele fleissige Menschen dieses Festung restauriert und umgestaltet bis sie endlich wieder ihre Pforten für Besucher aus aller Welt öffnete.

Das lange Warten hat sich jedenfalls gelohnt, ich finde die Ausstellung äussert gelungen und auf keinen Fall langweilig. Sogar für die ganz Kleinen ist es imposant einer Kanone samt Kanonenkugeln gegenüber zu stehen.

 

Die Festung wurde 1523 von den venezianischen Herrschern erbaut. Nach 17 Jahren harter Arbeit war das stolze Gebäude fertig. Erbaut auf den Felsen vor der Küste hat das Gebäude ein natürliches Fundament. Mit Hafenmauern die bis zu 9 Meter Dicke aufweisen und Gebäudemauern mit 3 Meter Durchmesser sollte die Festung die Ostseite des Hafens sichern. 

 

Das Gebäude ist Zweistöckig und hat 26 Zimmer. Das Untergeschoß diente hauptsächlich für die Lagerung von Nahrung und Munition aber auch als Gefängnis das auch als Folterkammer für Revolutionäre verwendet wurde.

Im oberen Stock standen die Geschütze, eine kleine Kirche und die Quartiere der Streitkräfte. 

 

Einer der berühmtesten Gefängnisinsassen war Daskalogiannis.

 

Die Ausstellung bietet auch eine Sammlung von Artefakten und Fundstücken aller Schiffswracks die rund um die Insel Dia gesunken sind. Die meisent von ihnen wurden erst 1976 von dem Entdecker Jacques Cousteau gefunden.

 

Du solltest ca. eine Stunde für den Besuch im Museum einberechnen da sich auch der Blick von oben in Richtung Heraklion lohnt. Wer einen Veranstaltungsraum oder Tagungsraum sucht kann diesen im Museum mieten. Videobeamer und neues Equipment steht dort alles zur Verfügung.

 

 

Nach dem Museumsbesuch lohnt sich ein Spaziergang entlang der alten Hafenmauer bis zum etwas ärmlichen Leuchttum. Der Weg lohn sich allemal, da die Aussicht auf den Hafen und die Hauptstadt atemberaubend ist! - und wer bis zum Ende durchhält, der kann sich auch der neue Gezeitenkraftwerk ansehen. ;)

 

 

Hier gehts zum Hafen von Heraklion Video!

Bilder vom Museum und Umgebung