Martsalo Schlucht

Die Martsalo Schlucht


Dieses Bild sagt mehr als Tausend Worte!

Türkis-blaues Meer, eine einsame Bucht zum Entspannen und für die Schnorchler ein wahres Paradies! 

Klippenspringen, baden, auf den Berg klettern oder einfach nur faul in der Gegend herumliegen und die Einsamkeit geniessen. Die Bucht von Martsalo bietet das Alles und noch mehr.

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Letzter Parkplatz vor der Martsalo Schlucht

Die Schlucht befindet sich in Südkreta ca. 80 km von Heraklion entfernt. Bitte lasst Euch durch die kurze Entfernung nicht täuschen, denn die Strasse ist so schlecht, dass die Fahrzeit ca. 2,5 Stunden von Heraklion beträgt.

Die Anfahrt ist ähnlich wie auch bei der Agiofarango Schlucht, aber beide Schluchten an einem Tag zu durchwandern ist nicht möglich und würde weder Spaß noch Sinn machen!

Los geht es beim Odigitrias Klosters, ein Stück ausserhalb von Sivas. Und wieder gilt, für alle die nicht den richtigen Wagen, weiterfahren nur auf eigene Gefahr, denn sollte man sich die Ölwanne auf der schlechten Strasse aufschlagen ist man auf sich Alleine gestellt!

Direkt beim Kloster ist ein Parkplatz wo man den Wagen sicher stehen lassen kann. Egal ob mit dem Auto oder zu Fuß, es geht an der Kreuzung rechts weg in Richtung Martsalo und Vathi. Die Strasse windet sich an mehreren Schafställen vorbei bergauf und bergab bis zu einer Kreuzung.

Dort kann man entweder rechts abbiegen und nach Vathi, einer kleinen Bucht mit einem schönen Strand abzweigen oder in unserem Fall gerade aus weiter fahren. Man muss ein Viehgatter öffnen und danach ist es nur noch ein paar hundert Meter bis zum "Parkplatz". Von dort aus muss man dann zu Fuss weiter gehen.

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Schotterweg zur Kirche

 

 

 

Über einen Schotterpfad kann man problemlos den Anfang der Schlucht durchqueren. Der Weg ist gut ausgebaut und für jedermann gut begehbar.

Je näher man dem Rand der Schlucht kommt, desto schöner ist der Ausblick in Richtung Martsalo Bucht.

 

 

 

 

 

Vom Rand der Schlucht geht es dann bergab über eine ganz Menge von Stufen. Schön zu gehen aber im Sommer ein wenig warm da einem die Sonne direkt auf das Haupt brennt. Es gibt auf dem ersten Teil des Weges weder Bäume noch irgend einen anderen Schutz gegen die Sonnenstrahlen. Aus diesem Grund bitte unbedingt auf einen Kopfbedeckung achten und natürlich auch genug trinken!

Am unteren Ende der Treppen angekommen findet man einen kleinen Rastplatz mit Bäumen und genau gegenüber befindet sich auch der Eingang zur Bergkapelle Martsalo. In der Kirche ist es angenehm kühl und man kann sich in Ruhe die vielen Heiligenbilder ansehen. Licht kommt nur durch die Türe und durch ein kleines Loch im Felsen an der Decke herein. Es ist ein angenehm ruhiger Ort der sich sehr gut für ein kleines Päuschen eignet.

Von der Kirche aus hat man eine tolle Aussicht über die Schlucht und die im Vordergrund stehenden Dattelpalmen. 

 

Der Weg vom "Parkplatz" bis zur Kirche ist in ca. 20 Minuten machbar und ab dann geht man noch etwa 1,5 Stunden bis man den einsamen Strand von Martsalo erreicht. Der Weg ist steinig aber ausser den ersten 100 m nach der Kirche, die man in einem Geröllfeld bergabsteigen muss, ist der relativ eben und einfach begehbar.

Beeindruckend sind die riesigen Dattelpalmen die gleich zu beginn ein wenig Schatten spenden und natürlich die Felsformationen speziell auf der linken Seite, die an alte Wildwest Filme erinnern.

Am Strand angekommen gibt es weder Sonnenliegen noch eine Taverne, das bedeutet man muss sich seine Jause selbst mitbringen. Es gibt jedoch eine kleine Wohnung in den Felsen hineingebaut. Der nette Fischer der dort von Zeit zu Zeit haust teilt, vorausgesetzt er hat was gefangen, seine selbst erfischten und dann gegrillten Fische bei abenteuerlichen Geschichten.