Agio Farango Schlucht

Die Agio Farango Schlucht



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Die Agio Farango Schlucht (auch Agiofarango geschrieben) ist ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Die Schlucht befindet sich im Mittleren Süden Kretas und ist von Heraklion aus in ca. 1,5 Stunden Fahrzeit (mit eigenem Mietwagen), über Mires, recht einfach zu erreichen. 

 

Es handelt sich um eine einfache Wanderung, hauptsächlich in der Ebene. Man kann mit einem geländegängigen oder zumindest etwas höher gestellten Fahrzeug (alter Fiat Panda) bis zum letzten Parkplatz direkt vor der Schlucht fahren.

Von dort aus kann man den wundervollen Strand in ca. 1 Stunde gemütliche Gehzeit erreichen.  

 

Kurz vor dem Ende der Schlucht hat man die Möglichkeit links auf den Berg klettern und erfreut sich, siehe Bild oben, einem traumhaften Ausblick auf den Strand und die kleine Bucht von Agio Farango. 

Der ganze Weg führt an einem Flussbett entlang, nur im Winter fliesst noch Wasser, durch einen Oleanderwald. Der Geruch der Millionen Oleanderblüten ist unbeschreiblich und der Fussmarsch ein einzigartiges Erlebnis.

Da man die meiste Zeit von Sträuchern geschützt ist, ist die Wanderung auch gut im Hochsommer machbar. Unbedingt aber Wasser und eine Jause mitbringen, da es nichts am Strand oder in der Umgebung zu kaufen gibt.

 

Sollte einem dennoch das Wasser ausgehen, kann man bei der Kirche, Agios Antonios, hoffen, dass im Brunnen vor der Kirche noch etwas Wasser in der Zisterne ist. Falls das nicht der Fall sein sollte, sollte man die letzt Möglichkeit ergreifen, in die Kirche gehen, eine Kerze anzünden und beten... wenn man Glück hat kommen ein paar Urlauber vorbei die etwas Wasser übrig haben.

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Die wirklichen Wanderer werden am Parkplatz gegenüber des Odigitrias Klosters ihren Wagen abstellen. Dort ist auch der Eingang zur Schlucht am Bachbett entlang. 

Wer mit dem Wagen weiter fährt, kommt nach ca. 3,5 km zu einer kleinen Kreuzung. Bis zu dieser Abzweigung ist die Schotterstrasse noch recht gut und mit jedem Wagen befahrbar.

Gerade aus weiter geht es nach Kali Limenes, das wunderschön ist wir aber für heute nicht geplant haben, und aus diesem Grund biegen wir rechts ab und fahren weiter in Richtung Schlucht.

Ab jetzt geht es abwärts in Richtung Schlucht, und auch die Qualität der Schotterpiste wird immer schlechter. Da man von nun an das Bachbett mehrmals durchqueren muss sollte man einen 4x4 oder zumindest viel Bodenfreiheit mitbringen. Ansonsten ist die Gefahr sehr gross, dass mann aufsitzt oder gar stecken bleibt, was die Mietwagenfirmen wohl wenig erfreuen würde.

Wer also am Geräusch des Unterbodens feststellt, dass es sich möglicherweise um kein optimales Offroad Fahrzeug handelt sollte den Wagen rechts oder links abstellen und die letzen 2,5 km bis zum letzten Parkplatz zu Fuss in Angriff nehmen. 

Parkplatzsorgen muss man sich am letzten Parkplatz jedenfalls keine machen! :)

 

An dieser Stelle möchte ich noch einen wichtigen Hinweis bezüglich des Parkens machen. Bitte nicht unter den Bäumen im Schatten parken (das gilt für fast alle Orte auf Kreta), da die kretischen Ziegen äußerst clever sind und die Autos als Leiter verwenden um die saftig grünen Blätter der Bäume zu erreichen. Es sind zwar tolle Urlaubsbilder (Ziege am Auto) aber das wird den Vermieter wohl nicht zufrieden stellen! 

 

Egal womit man unterwegs ist, von nun an gehts weiter zu Fuss. Man geht am Bachbett entlang das im Frühjahr noch einiges an Wasser zu bieten hat, durch den Oleanderwald, an der Kirche vorbei, bis zum wohlverdienten kühlen Nass der Agiofarango Schlucht. Das blitzblaue Wasser entschädigt für die Mühen und Anstrengungen der Wanderung. 

 

Die Kletterer finden rund um die Kirche reichlich Platz um ihre Zelte aufzubauen und, da ich ja vom klettern so gut wie nix verstehe habe ich mir sagen lassen, dass die Kletterrouten der Schlucht es in sich haben!

 

Falls sich der Ein oder Andere wundert warum um manche alten Olivenbäume Steinkreise oder Labyrinthe gebildet sind........, dabei handelt sich nicht um irgendwelche Ausserirdischen die hier gelandet sind, sondern einfach um sogenannte Kraftorte die man auf diese eine, ganz spezielle Weise betritt und auch wieder über diese eine ganz spezielle Weise, oder ein andere, verlässt.
Falls mir jemand mehr dazu sagen kann, bitte eine Mail schicken oder auf Facebook kontaktieren.

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Für all jene die immer noch nicht genug vom Wandern haben gibt es die Möglichkeit auf einem kleinen Pfad links hinter der Kirche den Berg zu erklimmen um zu einem See zu kommen. Der Anstieg ist nicht wirklich schwierig aber gutes Schuhwerk sollte man mitbringen da die Steine sehr sehr scharfkantig sind.

Der kleine See ist durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Meer verbunden. Man muss in die Tiefe klettern um zum Wasser zu kommen, was ich jedoch aus "Zeitgründen" leider nicht machen konnte.

Solltet ihr zum See runter geklettert und durch den Tunnel ins Meer geschwommen sein, das ganze auch noch überstanden haben, dann schreibt mir bitte Eure Erfahrungen! :)